TUSCALOOSA, Alabama – Der weinende kleine Feigling Gerard Wilmerson lehnte es ab, irgendwelche Anpassungen an den Standard-Controller-Einstellungen seiner Videospiele vorzunehmen, berichten empörte Quellen.
„Ich habe nicht wirklich eine starke persönliche Vorliebe, wenn es um Kontrollen geht“, gab der rückgratlose Milquetoast zu. „Ich überlasse es einfach den Entwicklern und vertraue ihrem Urteil in dieser Angelegenheit. Ich liebe es, Videospiele zu spielen, und ich hatte noch nie Probleme mit der Steuerung, sodass ich das Bedürfnis verspürte, sie in den Menüs anzupassen. Ich sehe, wie meine Freunde vor jedem Spiel über die Einstellungen grübeln, und ich schätze, das ist einfach nicht mein Stil. Vielleicht werde ich eines Tages den Mut aufbringen, die Steuerung nach meinen Wünschen anzupassen, aber im Moment bin ich zufrieden damit, sie einfach so zu spielen, wie sie kommen.“
Wilmersons Freundin Gina Carroway reagierte auf seine kleinmütige Schüchternheit.
„Gerard muss wirklich härter werden und sein Spiel durchsetzungsfähiger gestalten“, bemerkte Caraway. „Ich spiele viele Ego-Shooter, also ist das erste, was ich mache, wenn ich ein neues Spiel starte, natürlich das Umkehren der Y-Achse. Gerard macht nicht einmal so viel, was wahrscheinlich der Grund dafür ist, dass er so scheiße ist. Ich habe ihn so oft auf der Empfängerseite der letzten Kill-Cam von Call of Duty gesehen, dass ich den Überblick verloren habe. Ich weiß, dass er nur versucht, sich zu entspannen und eine gute Zeit zu haben, aber manchmal ist es peinlich, mit ihm in Verbindung gebracht zu werden.“
„Wir stellen uns Gaming gerne als eine separate Flucht aus der realen Welt vor, aber das ist nicht ganz richtig“, sagte Bierman. „Die Handlungen von Menschen in Videospielen spiegeln oft ihr Verhalten in ihrem täglichen Leben wider, was in vielen Fällen ein ziemlich vernichtendes Indiz sein kann. Nach seiner Herangehensweise an Videospiele zu urteilen, würde ich sagen, ist es wahrscheinlicher, dass Wilmerson in allen anderen Aspekten seines Lebens ein totaler Schwächling ist, und es ist richtig, dass seine Freunde sich schämen und über seine Untätigkeit urteilen.“
Bei Redaktionsschluss begann für den wirkungslosen Schwächling die zweite Stunde, in der er mühsam den Schieberegler so justierte, dass das Logo kaum noch sichtbar war.








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